Bad Krozingen wächst – nachhaltig und zukunftsorientiert!

Themen zur Stadtentwicklung standen zur Diskussion

Felix Ruch, Sabine Pfefferle, Wolfgang Mudrack, Albert ter Wolbeek
Felix Ruch, Sabine Pfefferle, Wolfgang Mudrack, Albert ter Wolbeek

Bad Krozingen – Der Neumagen, der Kurpark und der Rebberg sind Qualitätsmerkmale der Stadt Bad Krozingen. Diese der Naherholung dienenden Bereiche in einer sich verändernden Landschaft zu erhalten und trotzdem dem bestehenden Siedlungsdruck gerecht zu werden, war u.a. Thema der Lokalen Konferenz des CDU Stadtverbands im Bad Krozinger Josefshaus. In der vom Stadtverbandsvorsitzenden Wolfgang Mudrack moderierten Veranstaltung gaben die 1. Stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Pfefferle, der stellvertretende CDU Stadtverbandsvorsitzende Felix Ruch und Stadtrat Albert ter Wolbeek einen umfangreichen Überblick über die zu erwartende Entwicklung der Stadt und stellten sich anschließend den Fragen der anwesenden Bürger. Ruch betonte zu Beginn seiner Ausführungen, dass die CDU bereits in den 90er Jahren Ideen zur Stadtentwicklung in entsprechenden Projektgruppen diskutiert habe, deren Themen aber im Gemeinderat und bei vielen Bürgern u.a. wegen der sich abzeichnenden demographischen Entwicklung keine Resonanz fanden. Nur wenn ausreichend  Wohnraum vor Ort verfügbar sei könne ein Ansteigen der Miet- und Immobilienpreise verhindert werden. Bezahlbarer Wohnraum sei schließlich auch ein sozialer Aspekt. Der Schulstandort mit der Neueinrichtung eines Berufsschulzentrums und die Erweiterung der Kliniklandschaft werden zusätzlich auf die Wohnungssituation Auswirkungen haben. Eine innerstädtische Verdichtung wie von den Oberbehörden gefordert ist beispielsweise im Alemannenfeld und Bahnhofsbereich realisiert und sei allerdings nicht mehr weiter überall möglich, so dass Neubaugebiete auch in Zukunft in entsprechende Überlegungen einbezogen werden müssen. Diese Innovationen werden auch  Auswirkungen auf die kurz- und mittelfristigen Planungen im Bereich der Verkehrsinfrastruktur haben müssen, erläuterte ter Wolbeek und verwies darauf, dass allein an den Schulen im Südbereich der Stadt demnächst ca. 2000 Schüler unterrichtet werden.  Daher gelte es zunächst die Nordanbindung, die verkehrsgerechte Anbindung der B3 aus Norsingen und der Kirchhofener Straße an die Umfahrung sowie die Südrandstraße zu verwirklichen. Auch müsse eine Bahnanbindung des Schulzentrums in die Überlegungen einbezogen werden. In der sich anschließenden Diskussionsrunde wurden Themen wie innerörtliche Verkehrsströme besonders die den Neumagen querenden Verbindungen im Hinblick auf die künftige Nutzung der Basler Straße, Auswirkungen der künftigen Infrastruktur auf feuerwehrtechnische Belange sowie Wohnformen der Zukunft  erörtert. Die Reihe der lokalen Konferenzen wird fortgesetzt.


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