Armin Schuster MdB topfit – die Werte stimmen!

Abgeordneter informiert sich in der Theresienklinik

Armin Schuster MdB, Susanne Hierholzer, kaufmännische Direktorin der Theresienklinik, Wolfgang Mudrack und Dr. Gabriela Moser, CDU Bad Krozingen (v.l.n.r.)
Armin Schuster MdB, Susanne Hierholzer, kaufmännische Direktorin der Theresienklinik, Wolfgang Mudrack und Dr. Gabriela Moser, CDU Bad Krozingen (v.l.n.r.)

Die Theresienklinik ist in Bad Krozingen die Klinik mit der traditionsreichsten medizinischen Geschichte vor Ort. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster informierte sich vor kurzem in der Einrichtung über aktuelle Herausforderungen und Probleme.

Die Theresienklinik wurde bereits 1920 von Ordensschwestern gegründet. Die Klinik ist heute mit 300 Mitarbeitern und 350 Betten ein  wichtiges Standbein für den Gesundheitsstandort Bad Krozingen. Wie bei den meisten Rehabilitationseinrichtungen in der Region stellt aber die nicht ausreichende Finanzierung durch die Krankenkassen und Rentenversicherungsträger die Einrichtung vor Probleme. Die Fallpauschalen für die Behandlung der Patienten, die mit den Krankenkassen und Rentenversicherungsträger ausgehandelt werden, reichen bei weitem nicht aus um kostendeckend zu arbeiten. Die finanzielle Lage behindert somit auch die Realisierung von erforderlichen Investitionen.
Die kaufmännische Direktorin der Klinik, Susanne Hierholzer, erläuterte dem Abgeordneten Schuster den Ablauf der Rehabilitationsmaßnahmen und die Abstimmung auf die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Patienten. Sie kritisierte aber auch, dass vielfach nicht rehafähige Patienten der Klinik zugeführt werden, bei denen zunächst die Wundversorgung erfolgen müsse, bevor überhaupt an eine Rehabilitationsphase gedacht werden könne. Vielfach stünden ferner die Aufenthaltsdauer der Patienten in der Klinik und der zugewiesene Festsatz der Kassen in krassem Widerspruch. Schuster verwies auf den hohen Stellenwert von Rehamaßnahmen, die eine wichtige  Anschlussbehandlung darstellen und somit vielfach eine vollständige Genesung des Patienten ermöglichen. „Wenn solche Einrichtungen wie die Theresienklinik Schwierigkeiten haben, dann macht die Politik etwas falsch“, so Schuster. Der Abgeordnete sicherte zu, sich weiter für die Gesundheitsregion Südbaden einzusetzen und die erkannten Problemstellungen weiter zu verfolgen.

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