Ehrenamt im Fokus

Dr. Rapp MdL informiert sich bei der FFW Bad Krozingen

(v.l.n.r.) Felix Metzger, Dr. Ekkehart Meroth, Jürgen Bleile, Dr. Patrick Rapp, Wolfgang Mudrack, Marvin Wolf
(v.l.n.r.) Felix Metzger, Dr. Ekkehart Meroth, Jürgen Bleile, Dr. Patrick Rapp, Wolfgang Mudrack, Marvin Wolf
Bad Krozingen - Die Freiwillige Feuerwehr Bad Krozingen ist eine der leistungsstärksten Feuerwehren im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Nicht nur der örtliche Bereich und die Überlandhilfe, sondern auch ein Autobahnabschnitt und die Verfügbarkeit im Katastrophenfall gehören im Jahreslauf zu den Einsatzszenarien. Über die feuerwehrtechnische Ausstattung und die personellen Problemstellungen diskutierte der Landtagsabgeordnete Dr. Patrick Rapp mit dem Bad Krozinger Bürgermeister Dr. Ekkehard Meroth, den Kommandanten der Feuerwehr, Jürgen Bleile und Stellvertreter Felix Metzger, sowie dem Vorsitzenden des CDU-Stadtverbands, Wolfgang Mudrack.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand u.a. die Attraktivität des Ehrenamtes, da sich immer weniger Bürger in diesem Bereich engagieren und diese Entwicklung die Feuerwehren besonders hart treffe. Einig war man sich darin, dass das Ehrenamt durch hauptamtliche Feuerwehrangehörige unterstützt werden müsse, da die Leistungsgrenzen nicht nur bedingt durch die hohe und sich schnell entwickelnde Technik für ehrenamtlich Tätige erreicht sind. Auch seien immer weniger Firmen und Institutionen bereit, Mitarbeiter im Bedarfsfall für den Feuerwehrdienst frei zu stellen. Die Grundbereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren, müsse man stärken. Die Motivation sei nicht unbedingt durch die Politik zu optimieren, sondern durch unabhängige Institutionen und Verbände. Auch eine gezielte Werbung in den Medien und Anreize für eine ehrenamtliche Tätigkeit wie etwa Praktika, Führerscheinausbildung und Integration des Feuerwehrwesens in die Schullandschaft waren Themenschwerpunkte des Gesprächs. Die Aufrechterhaltung der freiwilligen Dienstleistung in den Feuerwehren ist eine enorme Herausforderung, bei deren Lösung zunächst der Landesfeuerwehrverband gefragt sei, aber alle zuständigen Bereiche im Besonderen die Politik eingebunden werden müssen. Auch die in absehbarer Zeit Pflicht werdende Installation von Rauchwarnmeldern wurde in der Gesprächsrunde einhellig begrüßt.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben