Ermäßigte Mehrwertsteuer wichtig für den Tourismus

CDU Abgeordneter Rapp und Präsident des Heilbäderverbands tauschen sich über Tourismusentwicklung aus

Landtagsabgeordneter Dr. Patrick Rapp MdL zusammen mit Bürgermeister Dr. Ekkehard Meroth
Landtagsabgeordneter Dr. Patrick Rapp MdL zusammen mit Bürgermeister Dr. Ekkehard Meroth

Bad Krozingen - Der Tourismus boomt und das nicht nur in Baden-Württemberg, sondern auch in Bad Krozingen. Der tourismuspolitische Sprecher der CDU Landtagsfraktion und Wahlkreisabgeordnete Dr. Patrick Rapp traf sich jüngst mit dem Bad Krozinger Bürgermeister und Vorsitzenden des Heilbäderverbands Baden-Württemberg, Dr. Ekkehart Meroth, um über die aktuelle Entwicklung des Tourismus zu sprechen.

Einig waren sich Meroth und Rapp, dass die ermäßigte Mehrwertsteuer für Übernachtungen wichtig und richtig war, da sie neue Investitionen ermöglichte. „Investitionen zur Attraktivitätssteigerung unserer Hotels schafften neue Arbeitsplätze in einem der wichtigen Wirtschaftsbereiche der Region“, so Meroth. Mit 47 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr war Baden-Württemberg bei Urlaubern noch nie so beliebt wie heute. Auch die Kur- und Bäderstadt Bad Krozingen, welche die meisten Übernachtungen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald hat, konnte letztes Jahr rund 620.000 Übernachtungen verbuchen und damit ein deutliches Plus erzielen. „Die von der grün-roten Landesregierung geforderte Abschaffung der ermäßigten Mehrwertsteuer für Übernachtungen schadet dem Tourismus im Land und ist völlig unverständlich. Langfristige Investitionsentscheidungen gerade auch von kleinen und mittelständischen Hotels wären Makulatur, wenn sich die Landesregierung mit ihren Plänen im Bundesrat durchgesetzt hätte. Die ermäßigte Mehrwertsteuer hat Potentiale für Investitionen zur Attraktivitätssteigerung, neue Arbeitsplätze aber auch Preissenkungen ermöglicht. Die CDU steht zur ermäßigten Umsatzsteuer für Übernachtungen und zu einer Verlässlichkeit von politischen Entscheidungen“, so Rapp. Der Präsident des Heilbäderverbands, Bürgermeister Dr.  Ekkehart Meroth, betonte die Konkurrenzsituation im europäischen Tourismus. „Nach wie vor wird Urlaub in andere Länder mit steuerfreiem Flugbenzin, mit ersparten Kosten in der sozialen Absicherung und ermäßigten Steuersätzen subventioniert. Die Beibehaltung der reduzierten MwSt. von 7% hat den landesweiten Aufschwung im Fremdenverkehr maßgeblich mitverursacht.“ Die höheren Übernachtungszahlen und die höhere Zahl der Arbeitsplätze führten auch zu Mehreinnahmen bei Gewerbe-, Lohn- und Einkommenssteuereinnahmen.

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