Vergangenen Monat besuchte die Bundestagskandidatin für den
Bundestagswahlkreis 282 Lörrach-Müllheim, zu dem auch Bad
Krozingen gehört, gemeinsam mit Bürgermeister Volker Kieber und
CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Marvin Wolf zwei zentrale
Gesundheitseinrichtungen in Bad Krozingen. Dabei stand das Thema „REHA“ im Mittelpunkt.

Ein erstes Gespräch fand in der Theresienklinik mit der kaufmännischen Direktorin Frau Hierholzer und Geschäftsführer Herrn Bechtel statt. Schnell wurde klar, dass die REHA-Kliniken in einer schwierigen Situation sind. Sie sind „Stiefkind“ der Krankenhausfinanzierung. Die Tagessätze pro Patienten (130 - 140 Euro „all inclusive“, also für Personal, Versorgung, Invest etc.) reichen kaum zur Finanzierung aus, daraus resultiert eine schlechtere Bezahlung der Pflegekräfte, welche dann abwandern.

Selbst die Corona-Prämie wurde im REHA Bereich nicht vorgesehen, obwohl durchaus eine besondere Belastung für die Beschäftigten entstanden ist.
Frau Stöcker äußerte einerseits Verständnis über die Probleme der
Theresienklinik, andererseits Unverständnis über die aktuellen
Regelungen zur REHA. „Gerade die Corona-Pandemie hat allen
bewusst gemacht, wieviel uns Gesundheit wert ist. Die REHA ist eine der wichtigsten Eckpfeiler zur Genesung nach Operationen und Krankheit und muss angemessen finanziert werden.“ resümiert Stöcker.

Nach dem Gespräch in der Theresienklinik folgte ein Treffen im Zentrum für Beruf und Gesundheit mit Frau Dr. Nordmann und Herrn Klauke, welche über die fehlende Barrierefreiheit für die berufliche REHA und die geringe Anerkennung der Ergebnisqualität berichtet haben.

„Der REHA fehlt eine starke Lobby“ stellten Bürgermeister Kieber und unser Stadtverbandsvorsitzender Wolf einstimmig fest.
Diana Stöcker versprach die gewonnenen Eindrücke in Berlin
einzubringen, sollte sie in Zukunft als Abgeordnete in den Bundestag gewählt werden und bedankte sich für die guten und informativen Gespräche.

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