Bedauern über die Einschränkung der Notfallversorgung in der Beckerklinik – Landes- und Bundesebene gefordert!

Mit großem Bedauern hat der CDU-Stadtverband Bad Krozingen die Pressemitteilung der Beckerklinik bezüglich der Einschränkung der Notfallversorgung zur Kenntnis genommen.

Dabei herrscht uneingeschränkt Verständnis für die Lage der beiden geschäftsführenden Gesellschafter, welche auf die veränderten Rahmenbedingungen reagieren mussten. Nicht nachvollziehen können wir jedoch die Ablehnung des Antrages zur Zulassung für den Teilbereich Unfallchirurgie durch das Ministerium für Soziales und Integration.

Hier sind Minister Lucha sowie die zuständige Staatssekretärin im Sozialministerium Bärbl Mielich, zugleich lokale Abgeordnete für den Breisgau, gefordert Stellung zu nehmen – gerne auch vor Ort in Bad Krozingen.

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass ein Rückzug der Kranken- und Notfallversorgung aus der Fläche und eine Zentralisierung auf große Einheiten nicht der richtige Weg sein kann. Auch die steigenden Einwohnerzahlen im Mittelzentrum Bad Krozingen-Staufen und im Umkreis untermauern die Wichtigkeit der Beckerklinik als erstversorgende Einrichtung der Region.

Hier muss die schnelle und gute Versorgung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort absolute Priorität haben. Diese Erkenntnisse müssen in eine Neubewertung der Situation einfließen und Wege gefunden werden, der Beckerklinik zukünftig eine finanziell auskömmliche Notfallversorgung wieder zu ermöglichen. Bei der Beckerklinik bedanken wir uns für die weiterhin aufrechterhaltene Notfallversorgung an Werktagen zwischen 8 – 18 Uhr.

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